Durch die Heimat
von: Simon, in der Kategorie: „Wandern
30. Mai
2010

Sehr malerisch

Einziges Wildtier auf der Strecke

Linsensuppe

Steinbruch und so

Mitten durch die Archäologin hindurch

Die Damen dann nach rechts

Das durchaus schöne Wetter vergangenen Samstag sollte dazu genutzt werden, mal wieder in die bereits etwas angestaubten Wanderstiefel zu schlüpfen und sich auf eine kleine Wanderung durch das Siebengebirge zu begeben. Die „Kloster, Steine, Petersberg-Tour“ aus der Siebengebirge-Wanderfibel der Tourismus Siebengebirge GmbH sollte es sein.

Die Rucksäcke waren schnell gepackt und nach kurzer Fahrt ging es ab Bahnhof Königswinter los. Der Weg führte zuerst an romantisch-verwilderter Backsteinindustrie vorbei und ging dann steil ansteigend im Wald in eine allgemeine Wegver(w)irrung über:
zu viele Wege mit Wegmarkierungen an strategisch unwichtigen Stellen. Das in Kombination mit dem schlechten Wanderführer ... prima.

Das Kloster Heisterbach mit der sehr schönen Chorruine haben wir noch gefunden, ebenso den Weilberg mit Blick auf einen ehemaligen Basaltsteinbruch, nach der Ortschaft Heisterbacherrot war dann aber Schluß - der Weg führte in den privaten Garten von Familie Schmitz. Da die Tour bis zu diesem Zeitpunkt mehr als enttäuschte und durch eher langweilige Gegenden führte, entschlossen wir uns zur Umkehr, verloren allerdings im letzten Viertel des Rückwegs vollends die Orientierung, s.d. wir zuerst in die entgegengesetzte Richtung liefen, nach gesamt fünf Stunden aber doch noch unseren Parkplatz fanden.

Fazit

Verlass dich bloß nie auf eine unausführliche Tour-Beschreibung. Hätten wir noch Lust gehabt, hätten wir den Damen und Herren im Touri-Büro Königswinter einen Besuch abgestattet und ihnen den eigenen Wanderführer um die Ohren geschlagen. So bleibt's ein Fall für den Altpapiercontainer.
Wenigstens habe ich mir dieses Mal keine Zecken eingefangen :-)


Ich habe auch etwas zu sagen: