
Bis zum Bonner Halbmarathon dauert es nun ja nicht mehr so lang und ich hadere etwas mit meiner Kondition, obwohl ich seit Wochen mindestens/ungefähr 4-5x pro Woche laufen gehe, von ein paar unvermeidbaren Ausnahmen einmal abgesehen. 21 Kilometer sind eben doch ein bißchen mehr als meine zuletzt absolvierten zehn beim Kölner Nikolausslauf 2008.
Zur Vorbeugung eventuell aufkommender Motivationstiefs habe ich meinen eigenen persönlichen Trainer: Attila „DER Schleifer“.
Ständig fies schelmisch grinsend, mit erhobenem Finger ermahnend und den Blick stets auf die Polar GPS-Pulsuhr gerichtet, zweifelt er dauerhaft an meinem Durchhaltevermögen. Nebenher läuft er mehrmals die Woche mal eben 20 bis 30 Kilometer am Stück und das zum Spaß!
Nun gut, ich bin ja selbst schuld und hätte mich auf keins der anstehenden Abenteuer einlassen müssen. So halte ich mich brav an seinen Trainingsplan, der demnächst durch einen Nur-noch-Sechs-Wochen-bis-zum-Halbmarathon-Plan verfeinert wird, und ich meinen Pulsmesser ab sofort eigentlich gar nicht mehr ausziehen muss.
Aber ich will meinen Trainer ja nicht enttäuschen – doch während ich diesen Satz schreibe, klingelt es bereits in meinen Ohren und ich höre ihn sagen „Du sollst nicht mich nicht enttäuschen, sondern dich selbst nicht“ ... ich hol mir mal nen Kaffee.
