Dazwischen
von: Simon, in der Kategorie: „Wandern
6. Jan
2011

Vor, während und zwischen den Feiertagen waren wir eigentlich dauernd unterwegs, allerdings weniger zu Fuss, sondern auf der Autobahn. 1.871 Kilometer, um mal genau zu sein.

Aller z.T. hysterischen Warnungen zum Trotz ging's durch Schneeverwehungen, über Eisbahnen, durch Schneestürme, hinter LKWs her, an Trotz-Schnee-gaanz-links-fahrenden-SUV-Deppen vorbei, gegen die Sonne, durch dichten Nebel, Eiseskälte und Regen auf die große Familienbesuchsrunde von der Mitte in den Norden, nach Süden und wieder zurück in die Mitte.
Junge, hat das Spaß gemacht ;-)

Währenddessen zwickte das linke Sprunggelenk weiter vor sich hin (die Laufsachen blieben eh zu Hause zurück), also habe ich kompletto aufs Laufen verzichtet. Und da wir oft in UMTS-verarmten Gegenden unterwegs waren, gab's meist auch kein Internet. Quasi Stillstand.

Schattenspielchen

Verirrter Baum

Schien etwas überrascht zu sein

Feinste Flocken

Zweisamkeit

Läufer der härteren Art

Der den Baum schüttelt

Spuren

Fast endlos

Namenlose Wege, geheime Pfade, unberührte Landschaften.

Alte Heimat Jestetten

Dann kam der Nebel ...

... und blieb einfach.

Kuh im Nebel

Süüß

Süüß

Einsamer Schwan

Zugefrorener Seitenarm des Rheins

Die Erholung tat gut, 2011 kann kommen.


In Erinnerung
von: Simon, in der Kategorie: „Für immer
21. Dez
2010

Vor einem Jahr kam unser kleiner Sohn Elias zur Welt – alles Liebe zum Geburtstag.

Irgendwie ist es schwierig auf einem für alle zugänglichem Blog die Grenze zur Privatsphäre eindeutig zu ziehen. Alle Texte und Bilder hier sind letztendlich rein privat und doch entscheide ich mich immer wieder dafür, sie anderen Menschen mitzuteilen.

Vor einem Jahr kam unser kleiner Sohn Elias zur Welt – leider schaffte er es nicht und kam still und viel zu früh als Sternenkind zu uns.

Nach einem mit Kilimanjaro-Besteigung und Marathon-Finish für mich persönlich und zumindest sportlich äußerst erfolgreichem Jahr 2009, trafen uns kurz vor Weihnachten der Tiefschlag, der einem jegliche Luft zum Atmen nahm und der Stich mitten ins Herz. Trotz aller Schmerzen zeigten uns beide aber auch, dass man gemeinsam, mit lieben Freunden und Verwandten alles aushalten und auf Leid wieder Freude kommen kann, denn wir heirateten im April und freuen uns nun auf unser zweites Kind.

Vor einem Jahr kam unser kleiner Sohn Elias zur Welt – er fehlt uns.

Jane und ich durften Elias ganz kurz kennenlernen, ihn halten und mit ihm sein, aber alle anderen sollen wissen, dass es Elias gab und gibt, dass er hier ist und immer bei uns sein wird, weshalb ich niemals müde sein werde, an ihn zu erinnern.

Vor einem Jahr kam unser kleiner Sohn Elias zur Welt.

Wirklich besinnliche Feiertage an alle Leser.


Neue Ziele
von: Simon, in der Kategorie: „Allgemein
9. Dez
2010

Ich brauch nicht noch einmal erwähnen, dass dieses Jahr aus sportlicher Sicht etwas verbockt war und die Zahl abgesagter Wettkämpfe, die der erfolgreich absolvierten beinahe übersteigt. Doch trotz der erfahrenen Rückschläge scheint mir der Zeitpunkt, sich neue Ziele in Aussicht zu stellen, jetzt genau richtig.

Vorbei die Zeiten, als die Laufschuhe völlig planlos geschnürt wurden, man dann einfach losrannte und sich später nicht mehr über ein Zwicken in der Achillessehne wunderte.

Mein erstes Vorhaben ist daher das Training nach Plan, wobei ich frei aller Eitelkeit von etwas weiter unten beginnen werde. Gewisse Grundlagen müssen einfach mal geschaffen werden, denn Durchbeißen allein genügt auf Dauer nicht und ist auch mehr als ungesund.

Ziel Nr. 2: Gewichtsreduzierung!
4.300 Gramm sind durch Nahrungsumstellung bereits runter, 4.000 Gramm fehlen noch zum neuen, alten Wunschgewicht. Auch hier ist ab sofort wieder etwas mehr Disziplin angesagt.

Wettkämpfe 2011

Inzwischen habe ich mir schon einmal ein paar Wettkämpfe vorgemerkt. Am 5. Dezember ging das Wettkampfjahr mit dem Nikolauslauf in Köln zu Ende und das neue beginnt mit dem ... da bin ich mir noch nicht so sicher. Ich möchte sehr gern in meinen vier Heimaten Köln (klaro), Kassel, Jestetten und Ulm starten und habe mir daher den Halbmarathon in Kassel Ende Mai, den tollen Rheinfall-Lauf im August und für September den Ulmer Einstein-Marathon im Kalender markiert.
Die Zwischenzeiten überbrücken wir elegant mit Kölner Formcheck- und Brückenlauf, Business Run Cologne und als Späßchen mit einem Hindernislauf.

Berge 2011

Und dann gibt's da ja noch die Berge. Dauerregen im August hat die schöne 5-Seen-Wanderung am Pizol bei Sargans/Schweiz leider verhindert, dies würden wir gern nachholen. Und in sehr, sehr weiter Ferne schweben zwei Touren nebelhaft durch meinen Hinterkopf:
Besteigung des 5.642 Meter hohen Elbrus in Russland und eine zweiwöchige Umrundung des 8.091 Meter hohen Annapurna in Nepal.
Doch dies sind zwei nicht nur sehr kostspielige, sondern auch nicht ganz ungefährliche Ziele, die einiger Vorbereitung bedürfen und niemals in den kommenden zwölf Monaten zu realisieren sind.

Neues 2011

Insgesamt vielleicht etwas viel und der ein oder andere Lauf schließen sich gegenseitig aus, doch ich werde nicht verbissen an diesem Terminkalender festhalten und eventuell kommt auch alles anders, da – tadahh!– nächstes Jahr die völlig neue Herausforderung „Vatersein“ ansteht und alles andere plötzlich so was von unwichtig erscheint :-)


Hohoho
von: Simon, in der Kategorie: „Laufen
6. Dez
2010

„Liebe Lauffreundinnen und Lauffreunde, trotz der aktuellen Wetterbedingungen und der Voraussagen werden wir den Kölner Nikolauslauf in diesem Jahr wie geplant durchführen ...“ konnte man am Tag zuvor auf der Internetseite vom Kölner Nikolauslauf lesen.
Im Klartext: es war mit Eis, Schnee, Matsch und Regen zu rechnen. Und dem war dann auch so.

War's die Tage davor noch popokalt, stiegen die Temperaturen am Sonntag über den Gefrierpunkt und pünktlich zum Start kam von oben ein feucht-kaltes Gemisch aus Regen und dicken Schneeflocken runter, während unten die Wege noch angefroren waren, die Oberfläche sich aber schon langsam in Matsche verwandelte.
Egal, ich stellte mich mit dem bei ernsthaften Wanderern am allermeisten verpönten Ausrüstungsgegenstand an den Start: 'nem Regenschirm, denn ich wollte nicht schon vorher nass werden.

Aussteigen oder lieber gleich wieder nach Hause fahren?

Nasser Start

Der Lauf war dieses Jahr erstmals in zwei Kategorien eingeteilt: Top-Lauf für die Sprinter unter 50 Minuten und Fun-Lauf, für den Rest eben. Der Sinn dieser Unterteilung erschließt sich mir noch immer nicht, denn ich wüßte nicht, wer so bescheuert sein und sich ausgerechnet einen spaßigen Lauf über drei holprige und kurvenreiche Runden durch den Stadtwald zum Anlass nehmen sollte, eine Bestzeit anzustreben. Der Lauf sollte ja für einen guten Zweck sein.
Wie auch immer, der erste Mann kam nach 32:03 Minuten durch's Ziel, die schnellste Frau 08:09 Minuten später. Für unsereins gings danach pünktlich um 11:30 Uhr los, die ersten 1.000 Meter eher gehend, da alle vor mir anscheinend Schiss hatten, sich auf den Hintern zu setzen. Nicht unbegründet, denn es war stellenweise sehr glatt, s.d. es immer wieder mal jemand auf die Fresse haute. Insgesamt hab ich den Krankenwagen 2x ausrücken gesehen.

Ich selbst blieb von Ausrutschern verschont, trotz des nicht vorhandenen Profils der 905er von NB. Dafür froren mir schon nach drei Pfützen die Zehen an der Einlegesohle fest.
Für die erste Runde benötigte ich also ewig, ab dann ging es jedoch sehr gut und ich war nur noch am Überholen – es sind also noch langsamere Läufer als ich selbst unterwegs ;-)

Nach ner Stunde ging's über die Ziellinie, wo jede/r einen Schoko-Weihnachtsmann in Empfang nehmen durfte. Blöderweise war der warme Tee schon alle und das Wasser mit extra Kohlensäure versetzt, das, meine lieben Organisatorinnen und Organisatoren, war nicht so doll.


Richtig kalt
von: Simon, in der Kategorie: „Laufen
2. Dez
2010

Minus vier Grad Celsius, da besteht FRAU darauf, dass MANN das Haus nur in langer Merino-Unterhose laufenderweise verlassen darf. Die hatte ich das letzte Mal vor über einem Jahr im Hochgebirge an, als der Gipfelsturm auf den Kibo anstand.

Fünf (wie immer langsame) Kilometer über meist freigeschaufelte Gehsteige, Radwege und Straßen – der Nikolauslauf am Sonntag kann kommen.


Kaum kalt
von: Simon, in der Kategorie: „Laufen
29. Nov
2010

Seit ca. zwei Wochen läuft es sich ja wieder ganz gut, so auch gestern, als ich mich ausnahmsweise im Hellen auf den trüben Weg machte.

Bei den momentan vorherrschenden Temperaturen bin ich mir jedes Mal  unicher, was ich alles anziehen soll und meist entscheide ich mich für ein Shirt zu viel. Gestern rannte ich in langen Hosen, mit zwei kurzen Shirts, einem Fleece-Shirt und einer dünnen Wind-Jacke los. Leichte Handschuhe waren auch dabei, die Mütze blieb zuhause. 1 °C zeigte das Thermometer an der Apotheke an, also nicht superkalt.

Während mir dick vermummte Sonntagsspaziergänger entgegen kamen, entschied ich mich spontan, einfach mal in die anderen Richtung zu gehen. Soll ja keine Langeweile aufkommen beim eh schon langweiligen Training. Also über die Gleise in Richtung Firma, mitten durch's beschauliche Gewerbegebiet Nord-Ost.
Nach 1,5 Kilometern dann die einzige ernstzunehmende Steigung der Strecke – eine 10 Meter hohe Brücke :-)

Domblick!

Hochspannung

Festgefrorener Matsch

Sehr friedlich

Der grüne Blitz unterwegs

Eine Sekunde stehen bleiben und sofort nix mehr sehen.

Links der große Umschlagbahnhof Eifeltor, rechts die Wohnwagen-Dienstleistungsmeile mit den bizarren Chemiewerken von Evonik dahinter, deren Dampf in der klaren Luft festgefroren zu sein scheint. 2,5 Kilometer später dann die ersten Bäume des äußeren Kölner Grüngürtels, gleich hinter der Autobahnunterführung – die nächsten Kilometer geht's durch den Wald, wo heute nur wenige Menschen, aber dafür umso mehr Schafe unterwegs sind.

Ich laufe langsam, aber konstant. Die Handschuhe ziehe ich immer wieder aus, denn im Wald ist es zu warm, auf den freien Flächen dafür wieder sehr kalt. Nach vier Kilometern habe ich das Gebiet um den nicht sehr spannenden Kalscheurer Weiher umrundet und es geht auf bekannter Strecke zurück nach Hause, nicht ohne ein letztes Mal die kaum zu überwindende Brücke überquert zu haben.


Schneetreiben
von: Simon, in der Kategorie: „Allgemein
26. Nov
2010

Meinen Weg ins Büro kann man als übersichtlich beschreiben – im Schnitt 1.230 Meter vom Ausgang Tiefgarage bis zum Eingang Innenhof, je nachdem welche verkehrswidrige Straßenüberquerung dabei gewählt wird.
Wenn einem die verdammte Straßenbahn keinen sprichtwörtlichen Strich durch die Rechnung macht, lege ich diese Strecke auf dem Rad in unter vier Minuten zurück, zu Fuss sind es meist gemütliche zehn Minuten mehr.

In den letzten Wochen wurde dieser arbeitnehmerfreundlich kurze Weg jedoch zum täglichen Kampf mit der motorisierten Welt. Atheist hin oder her, aber jeden Morgen erst mal drei Kreuze dafür, dass ich das Gebäude lebend betreten durfte!
Bei Nacht scheint der Verstand des allgemeinen Autofahrers einfach mal auszusetzen, vielleicht liegt's auch an einer evolutionär bedingten Angst vor der Dunkelheit, aber ey:
„Seid ihr denn total bescheuert?!?“

Da wird in jede Richtung abgebogen, ohne auf Verluste zu achten. Egal ob Schulkinder,  Ommas oder radfahrende Grafiker: „Scheißegal!“ ruft der Chor der Motorisierten einstimmig „wir machen euch alle platt“.
Der sicher gestresste Autofahrer mag nun in seinem auf 26 °C hochklimatisiertem Wagen anbringen, dass ich ja selbst Schuld bin, wenn ich nur mit einem Fahrrad bewaffnet in die alltägliche Arena steige. Aber trotz vorbildlicher Beleuchtung bin ICH der schwächere Verkehrsteilnehmer!

O.K., O.K., jetzt nicht alle verallgemeinernd in einen Topf werfen und ja, ich geb's zu, mein Fahrstil ist eher kamikaze sportlich, aber immer umsichtlich und nur meiner vorausschauenden Intelligenz gepaart mit Wendigkeit ist es zu verdanken, dass ich in meinem Leben bisher nur 2x von einem Auto zur Strecke bzw. auf die Straße gebracht wurde. Freudige Ausrufe wie „Du blödes Arschloch“ muss ich natürlich ab und zu über mich ergehen lassen, denn nur mit vier Rädern unterm Hintern bist du ein richtiger Mann.

Heute Morgen dann natürlich verschärfte Situation, weil Schnee. Zwei Zentimeter. Zwei Zentimeter, die den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen schnellen lassen und dazu führen, dass das Kleinhirn die Gewalt über den Körper übernimmt. Da kann der Autofahrer natürlich nix für, dass er deine Frau zur Witwe macht. Höhere Gewalt, quasi.

Winterreifen? Nie gehört. Schulterblick? Nur was für Weicheier. Blinker? Wird völlig überschätzt. Interessanterweise sind es gerade die In-und-Um-Kölner, von Geburt an mildes Wetter gewohnt, die sich beim ersten Anblick der weißen Pracht erst mal zünftig in die Hose machen. Nach der ersten Überraschung kommen sie dann entweder nicht über den zweiten Gang hinaus oder sie tun so, als ob alles wie immer wäre. Beides gleich schlimm, unsereins hat auf alle Fälle verloren.

Mein Appell an alle Autofahrer (und ich bin ja selbst gern Autofahrer):
auch wenn wir Fußgänger, Rad- und Motorradfahrer euch manchmal nerven, passt doch bitte besser auf und fahrt etwas umsichtiger durch die Gegend. Danke.


Vorübergehend geschlossen
von: Simon, in der Kategorie: „Allgemein
22. Nov
2010

Keine Zeit, keine Lust, keine Ideen – ich mach hier erst mal ein Päuschen und widme mich voll dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress.

In wenigen Tagen/Wochen geht's wieder weiter, dann sogar im völlig neuen Design.

Nachtrag, 24. November

Und schon wieder offen.
Irgendwie ging die Designumstellung sehr viel schneller als gedacht und auch der WordPress-Umbau funktionierte ganz gut. Hier also das völlig neue Aussehen:
sehr viel schlichter, neue Farben, übersichtlich, aller Schnickschnack wurde verbannt. Das Logo wurde ebenfalls neu gestaltet und ist nun in zwei Versionen verfügbar.

Das ein oder andere funktioniert wahrscheinlich noch nicht richtig, v.a. der Internet Explorer macht in der Version 8 – wer hätte es gedacht – Probleme mit dem Schriftersatz per @font-face, s.d. dort die Überschriften momentan in Arial dargestellt werden, ein alternatives Stylesheet ist in Arbeit ... evtl. ist uns das aber auch wurscht, denn unter Safari, Firefox und auf'm iPhone sieht alles bestens aus.

Ich hoffe, es gefällt :-)


In eigener Sache
von: Simon, in der Kategorie: „Allgemein
30. Okt
2010

Da jede Läuferin und Läufer irgendwie die neuen Laufschuhe finanzieren muss, gehen die meisten von uns wahrscheinlich einem geregelten Broterwerb nach.

Unsereins arbeitet haupt- als Grafik- und nebenberuflich als Webdesigner und heute habe ich es nach über einem Jahr endlich hinbekommen, meiner eigenen Webseite ein neues Design zu verpassen.

Kuckt's euch an: www.like-sushi.de


Höhepunkt des Monats
von: Simon, in der Kategorie: „Wandern
18. Okt
2010

Der Dörnberg.

Mit 578 Metern und ein paar Zerquetschten ist der kahlköpfige, bei Sonntagsspaziergängern und Segelfliegern allseits beliebte Dörnberg, welcher eigentlich noch den Vornamen „Hoher“ trägt, die höchste Erhebung im Naturpark Habichtswald.

Weitere Höhepunkte des Monats:
Mai 2010
September 2010


Ich liebe neue Schuhe
von: Simon, in der Kategorie: „Ausrüstung
15. Okt
2010

Das muss ich der Welt einfach mal so zwischendurch mitteilen:
egal ob neue Lederstiefel, Sneaker, Sandalen oder eben Laufschuhe – ich liebe sie alle.

Vorgestern das erste Mal mit den quitschegrünen 905er von New Balance unterwegs gewesen und was soll ich sagen, die Dinger sind einfach top.

Passen mir in Größe 44 wie angegossen, lassen meinen Zehen aber trotzdem genügend Raum. O.K., die Schnürung erscheint mir aufgrund der auf der Innenseite nicht vorhandenen, weil nahtlos in den Schuh übergehenden Zunge etwas gewöhnungsbedürftig, v.a. in Verbindung mit den NB-typisch knubbeligen Schnürsenkeln, aber dadurch schmiegt sich der Schuh im Span auch schön an den Fuß, ohne dabei zu drücken.
Mit diesen Knubbel-Schnürsenkel werden meiner Meinung nach übrigens Schnellschnürer wie YankzXtenex, Lock Laces & Co. überflüssig, denn sie halten einfach super. Außer vielleicht, man steigt gerade als Triathlet aus'm Wasser.

Kaum unterwegs, bemerkt man auch sofort das geringe Gewicht oder eben auch nicht. 258 Gramm je Schuh sagt die Küchenwaage, wollen wir ihr es mal glauben. Das ist schon sehr leicht.
Wer schnell kalte Zehen bekommt, sollte vielleicht etwas vorsichtiger sein, denn das Mesh-Gewebe ist sehr durchlässig luftig.
In anderen „Testberichten“ wurde die geringe Dämpfung fast schon bemängelt, ich empfinde die Teile aber als äußerst komfortabel und das bei spürbar direktem Kontakt zur Straße. Als Zehenschuh-Einsteiger werden meine Fußmuskeln demnächst eh dermaßen anschwellen, dass ich auf jegliche Dämpfung verzichten kann :-)

Wofür werde ich die Schuhe nutzen? Ich werde mich wahrscheinlich langsam an längere Einheiten rantasten und dann Läufe bzw. Wettkämpfe bis (max.) HM damit bestreiten.

Ganz kurz also: isch bin zufrieden begeistert von meinen neuen, optisch sehr auffallenden Tretern.


Abgetreten
von: Simon, in der Kategorie: „Ausrüstung
7. Okt
2010

So, es ist so weit. Meine allerersten Laufschuhe fliegen raus!
Die heißgeliebten, perfekt passenden Brooks Adrenaline GTS 5 sind nun doch etwas in die Jahre gekommen und werden demnächst durch ... ja durch welches Paar denn nu ersetzt?

Die alten Brooks haben mich über viele Kilometer getragen, mich bei meinem ersten Wettkampf unterstützt, zuletzt aber leider nur noch für Minikurzstrecken und zum Radfahren getaugt.
Jaja, das sind nur ein Paar alte stinkende ausgetretene  Schuhe, also kein Grund zum Rumheulen, aber vielleicht schaffe ich es trotzdem, sie irgendwie an Jane vorbei, in den Keller zu schmuggeln ...

In der engeren Wahl der neuen Treter stehen:
A. Brooks Adrenaline GTS 10
B. New Balance 905 LW
C. Puma Complete Vectana
D. Adidas Adizero Tempo
E. Nike Lunarglide
F. Asics Kayano
G. Mizuno Wave Inspire

Allen, außer dem Nike, ist ihre mehr oder weniger ausgeprägte Stützfunktion für den alten Überpronierer Simon gemein. Beim Adrenaline weiß ich, was mich erwartet – ein sehr bequemer und trotz der Stütze leichter Schuh, gut für lange Läufe geeignet. Da fühlt sich Fuß wohl.
Asics und Mizuno sind mir irgendwie suspekt, wahrscheinlich einfach nur deshalb, weil ich mich mit dem schlappen Design nicht anfreunden kann oder weil sie mir zu teuer sind.

Bei Adidas und Puma war mir bis vor kurzem gar nicht klar, dass die überhaupt Laufschuhe anbieten. Dann hatte ich aber letzte Woche nen Adidas Supernova Glide zum Probelaufen an und ich muss sagen, er wäre, obwohl eindeutig neutral, janz nett jewesen, dummerweise aber ne halbe Nummer zu klein.
Die Complete-Reihe von Puma hatte ich auf der Marathonmesse in Köln nur in der Hand, da kann ich also nix zu sagen, außer, dass sie einfach supergut aussehen! Endlich mal ein großer Hersteller, der sich zu Farbe und Design bekennt. Weiter so, Jungs.

Dann bleiben ja nur noch der rattenscharfe 905er und der coole Lunarglide übrig. Beide leicht, beide nur sehr wenig bis kaum stützend, beide top dämpfend, beide schnell.

Da werde ich die Tage mal in das Laufgeschäft meines Vertrauens gehen müssen, um mir die beiden Schmuckstücke und den Adrenaline anzuschnallen, auf dass sich dann ein neues Paar neben Five Fingers Speed und New Balance 768 einreihen darf – ganz schön wenig Laufschuhe für einen bekennenden männlichen Schuhfetischistensammler :-)


Wir sind gerade auf Seite 3 von 9 123456789
Seite