Aufrüstung
von: Simon, in der Kategorie: „Ausrüstung
23. Feb
2009

Kölsche Karneval hin oder her, am Freitag ging es zur Vervollständigung der Ausrüstung zu Decathlon in Herne bei Dortmund.

Decathlon in Herne

Schöner Blumentopf

Wer Decathlon nicht kennt: es handelt sich dabei um einen riesigen Sportfachhandel französischen Ursprungs im Discounter-Stil. Große Halle mit langen übersichtlichen Regale, günstige Angebote mit Eigen- und bekannten Marken, viel Personal ohne Beratungsfunktion. Das Paradies für Sportler.

Neunzig Minuten später und ein paar Euro ärmer verließ ich das Geschäft mit zwei vollgepackten Tüten in der Hand. Hat Spaß gemacht :-)


Der Weg hinauf
von: Simon, in der Kategorie: „Kilimanjaro
14. Feb
2009

Wenn man sich zur Durchführung einer solchen Tour entscheidet, liest man sich ja auch irgendwann in das Thema „Der Kibo und wie ich da hoch komme“ ein. Dabei entdeckt man schnell, dass der Gipfel das Ziel über verschiedene Strecken erreichbar ist.
Da hätten wir die Marangu-, Machame-, Rongai-, Lemosho- und Umbwe-Route und noch ein paar Varianten zur Auswahl.

Allen gemein ist die Notwendigkeit eines Bergführers (allein darf man erst gar nicht in den Nationalpark hinein), und dass sie von gesunden, einigermaßen fitten Wanderern begangen werden können. Außer auf der Marangu-Route wird immer in Zelten übernachtet und auf eine Dusche muss grundsätzlich verzichtet werden.
Gepäck und Verpflegung wird fast immer von unterbezahlten Trägern hochgeschleppt, selbst macht man sich nur mit seinem Tages-Rucksäckchen inkl. Wasser, Verpflegungspaket und etappenangepasster Kleidung auf den Weg.

Klick mich, denn du willst sicher auch noch den Rest lesen, oder?


Vorbereitung der anderen Art …
von: Simon, in der Kategorie: „Kilimanjaro
8. Feb
2009

Viele hungrige und leicht gereizte Paviane.

... oder: „Es muss ja nicht immer ein Reiseführer sein.“

Um mich geistig auf die Reise vorzubereiten, liegt momentan nicht nur Ernest Hemingways „The Snows of Kilimanjaro“ in der deutschen Übersetzung und eine GPS-taugliche Trekking-Karte vom Kilimanjaro-Nationalpark im Maßstab 1:100.000 auf meinem Nachttischchen – nein, viel besser, ich habe ein optisches Schmankerl der besonderen Art entdeckt:
„Im Schatten des Kilimanjaro“ heißt der Horrorfilm aus dem Jahre 1986, den ich mir gestern ansah.

Damit ich überhaupt in den Genuss dieses Filmvergnügens kommen konnte, musste erst einmal ein Video-Rekorder von einem Arbeitskollegen ausgeliehen werden, da man selbst ja nur noch in der Lage ist, DVDs abzuspielen.

Mein Urteil: ich habe kaum einen schlechteren Film gesehen.
Die Geschichte (nach einer wahren Begebenheit, jaja) ist kurz erzählt: In Kenia herrscht wieder einmal eine Dürre und während alle Tiere bereits weitergezogen sind, blieben die heimatverbundenen Paviane ohne Wasser und Nahrung zurück. Ein paar Menschen werden angeknabbert und selbst der furchtlose Ranger Jack Ringtree, auf den natürlich weder Polizei noch der Innenminister persönlich hören, kann nichts ausrichten. Da wäre dann noch ein uneinsichtiger Minenbesitzer, ein alter Alkoholiker, tapfere Massai-Krieger, eine verängstigte Ehefau und den Rest kann man sich denken ... hier der Trailer.

Ein typischer Tier-Horrorfilm eben, in einer heiteren Reihe mit cineastischen Höhepunkten wie „Angriff der Killerbienen“, „Arachnophobia“, „Die Killerinsekten“ und „Frogs – Killer aus dem Sumpf“.

Was es sonst noch so zu sehen geben würde

Weitere Kili-Filme, von denen ich mir aber die wenigsten antun werde:

Fährt Gregory Peck etwa Ski?

Robert Taylor teilt mal richtig aus.

Ein spanischer Klassiker, auch in der »Jungle Girls« 3er-Box erhältlich.

Was es wohl in den Minen am Kilimanjaro zu finden gibt?

Ein Mafiafilm, na klar.

Polizist trifft Zwillingsbruder, aber wo?

Deutsche Komödie ...

... mit Karl Dall in Höchstform.

  1. „Schnee am Kilimanjaro“,
    die langweilige Verfilmung der gleichnamigen und noch langweiligeren Hemingway-Kurzgeschichte
  2. „Killers of Kilimanjaro“, ein Afrika-Abenteuerfilm aus dem Jahre 1959
  3. „El tesoro de la diosa blanca“,
    auf Deutsch unter dem vielversprechenden Titel „Mondo Cannibale 4 – Nackt unter Wilden“ erhältlich
  4. „The Mines of Kilimanjaro“, ein weiterer Abenteuerfilm von '87
  5. „Mal d'Africa“,
    auch unbekannt als „Beyond Kilimanjaro – Across the River of Blood “ bzw. „Hölle der Verdammten“
  6. „Kilimanjaro“, ein südkoreanisches Action-Drama
  7. und zugegebenermaßen der absolute Knüller:
    „Das verrückte Strandhotel – Dirndljagd am Kilimanjaro“ mit Karl Dall!

Es wird ernster
von: Simon, in der Kategorie: „Kilimanjaro
2. Feb
2009

Guten Flug mit Ethiopian Airlines (Quelle: The Boing Company)

Der Flug ist gebucht! Am 13. Juli geht es nachts um 22:40 Uhr mit Ethiopian Airlines von Frankfurt über Addis Ababa und Nairobi zum Kilimanjaro Airport.

Ankunft am 14. Juli, 13:50 Uhr Ortszeit nach insgesamt 14 langen Stunden Flug. Lactosevegetarisches Sonderessen und ein Sitz am Gang sind reserviert.

Außerdem habe ich inzwischen zwei Mitwanderer gefunden:
Monika, 46, aus München und Werner, 50, aus Hennef werden zusammen mit mir die Reise antreten. Mal sehen, ob sich noch weitere Freizeit-Abenteurer unserer kleinen Gruppe anschließen.


Härtetest
von: Simon, in der Kategorie: „Ausrüstung
29. Jan
2009

Könnte kalt werden

O.K., zugegeben, „Härtetest“ ist etwas übertrieben und auf dem Berg wird es während der geplanten Kraterübernachtung sicher noch etwas kälter sein, aber mein Schlafsack hielt durch und eine Temperatur knapp unter Null °C reichte noch nicht aus, um mich frieren zu lassen, als ich gestern Nacht auf dem Balkon pennte.

Im afrikanischen Winter kann es ganz oben auf dem Berg durchaus zu gewöhnungsbedürftigen Temperaturen zwischen -10 und -20 °C kommen, der Komfortbereich des Schlafsacks sollte also entsprechend ausfallen und die langen Merinowolleunterhosen brav getragen werden.

 


Ganz schön kalt
von: Simon, in der Kategorie: „Wandern
6. Jan
2009

Ende Dezember 2008, kurz hinter Luzern, 1.797,5o Meter ü. NN.:
die Rigi-Kulm, ihres Zeichens höchster Gipfel des Rigi-Bergmassivs am Vierwaldstädtersee.

Eine komplett vereiste Landschaft erwartete uns nach dem Aussteigen aus der Zahnradbahn bei -5 °C und frostigem Wind - gefühlte Minus 20 Grad, mindestens! Das sollte ein erster Test für meine neue Mammut-Jacke sein und sie hat ihn bestanden, allerdings hätte ich an die warmen Handschuhe und Thermounterwäsche denken sollen ...

Nachtrag:

Von wegen kalte Berge. Heute morgen habe ich mir an der Haltestelle bei -12 °C beinahe den Hintern abgefroren und das nur, weil die KVB mal eben kurz zwei Bahnen ausfallen lies.


Das nächste Ziel
von: Simon, in der Kategorie: „Laufen
15. Dez
2008

Die Anmeldung für den Bonner Halbmarathon am 26. April 2009 steht - ich habe die Startnummer 302.


Es läuft wieder
von: Simon, in der Kategorie: „Laufen
8. Dez
2008

Der Kölner Nikolauslauf ist nun seit zwei Tagen vorbei und ich spüre meine Waden noch immer :-)

Am Sonntag habe ich es geschafft und zum ersten Mal (erfolgreich) einen 10-Kilometer-Lauf absolviert. Obwohl ich kurz nach dem Aufstehen nicht wirklich Lust verspürte, aber mich am Tag zuvor für 18 Euro inkl. Nachmelde- und Chip-Leihgebühr anmeldete, blieb mir natürlich nichts anderes übrig, als teilzunehmen. Außerdem waren da ja auch noch die anderen letzten aktiven Mitglieder der SpFöGrdPSAG, Frank, Nico, und Wolfgang, die man schließlich nicht allein im Wald rumlaufen lassen konnte.

Also rein in die lange Laufhose und warme Tchibo-Jacke, noch zwei Pflaster an die Füße, Nikolausmütze druff und los ging's.
Ziemlich im hinteren Läuferfeld startend, war dieses Mal die Gefahr zu schnell loszulaufen geringer, und tatsächlich konnte ich mein vom Training gewohntes Schneckentempo von Beginn an halten. Die erste Runde über 3,2 Kilometer lief somit ganz gut, die zweite konnte also in Angriff genommen werden. Auf dieser wurde man dann zwischen Kilometer vier und fünf von den Jungs und Mädels überholt, die die Strecke in etwas mehr als einer halben Stunde schaffen, aber wir ließen uns nicht demotivieren. Nur die Nikolausmütze störte nun sehr, denn unter ihr wurde es jetzt bereits ziemlich warm, s.d. auch die Brille langsam anlief.

nikolauslauf_02.jpg

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Vor Beginn der dritten Runde fühlte ich mich schon schlapper, aber nicht nur der unbedingte Wille, die 10 Kilometer zu schaffen, sondern auch das dringende Bedürfnis auf's Klo gehen zu müssen, brachten mich dazu, am wegweisenden Nikolaus beim Start-Ziel-Bereich nicht aufzugeben. Ein kurzer Blick auf die Zeittafel bestätigte zudem, dass ich gar nicht so schlecht unterwegs war.

Wie auch immer: nach einer Netto-Zeit von 01:05:33 kam ich schließlich fixfertig aber glücklich im Ziel an. Eine Zeit mit der ich sehr gut leben kann. Die Ergebnisse der anderen Sportfördergruppen-Mitglieder:

  • Nico, 10 Kilometer, 48:28
  • Frank, 3,6 Kilometer, 22:31
  • Wolfgang, 3,6 Kilometer, 19:10

Schneller geht immer
von: Simon, in der Kategorie: „Allgemein
6. Nov
2008

Wofür der Normalbürger im Schnitt vier bis sechs Tage benötigt, schafft ein Österreicher schon mal in einer etwas kürzeren Zeit:
Der Skyrunner Christian Stangl aus der Steiermark rennt den Kibo über die 45 Kilometer lange Umbwe-Route in der Weltrekordzeit von 5 Stunden, 36 Minuten und 38 Sekunden hoch. Reschpekt, Reschpekt.


Rucksacktest in der Großstadt?
von: Simon, in der Kategorie: „Ausrüstung
20. Okt
2008

Nachdem ich mich tagelang durch diverse Bergsteiger-Foren, Anbieterseiten und Online-Shops wühlte, das vielfältige Angebot auf wenige Modelle von Deuter, Mammut und The North Face eingrenzte, ging es schließlich an den ersten Ausprobiertest.

In einem großen Kölner Fachgeschäft für Outdoor-Aktivitäten waren alle Modelle vorhanden:

  • Deuter Futura 28
  • Deuter ACT Trail 32
  • Mammut Granit 30
  • Mammut Blast 30
  • The North Face Terra 25/30

Von dem rein oberflächlichen Kriterium der Farbe einmal abgesehen – Schwarz soll es sein –, müssen die Kandidaten hauptsächlich bequem und trinksystemfähig sein.

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Inventarliste
von: Simon, in der Kategorie: „Ausrüstung
6. Okt
2008

Für eine Bergtour dieser Größe benötigt man ja einiges an Ausrüstung, und ein kurzer Blick in Kleiderschrank und Keller zeigte, dass anscheinend noch einiges gekauft werden muss.
Nach Durchsicht verschiedener Empfehlungen in Foren und Reiseführern, stelle ich hier irgendwann meine persönliche Checkliste rein, die ich wahrscheinlich eh noch einige Male aktualisieren werde.

Die drei wichtigeren Ausrüstungsgegenstände, die neu gekauft werden müssen, wären:

  • Trekking- bzw Wanderstiefel
  • wind- und wasserdichte Doppeljacke
  • 25 bis 30-Liter-Tagesrucksack

Auf in den nächsten Outdoor-Shop!


Rückblick – Business Run Cologne
von: Simon, in der Kategorie: „Laufen
26. Sep
2008

Sportfördergruppe der PlusServerv AG

Im Juni diesen Jahres entstand aus einer fortgeschrittenen Bierlaune während des alljährlichen Betriebsausflugs die Idee, am Köln-Marathon 2009 teilzunehmen. Zwei Herren der Firma hatten sich damals wohl etwas zu weit vorgewagt, konnten dann aber keinen Rückzieher mehr machen.
Es wurden also Mitläufer gesucht und gefunden. 12 Jungs und Mädels aus allen Abteilungen der Firma fanden zur SpFöGrdPSAG („Sportfördergruppe der PlusServer AG“) zusammen, um zumindest ein Mal die Woche gemeinsam zu trainieren.

Unzählige Trainingseinheiten später (ich hatte zwischendurch mal zwei Wochen Urlaub, in denen ich zugegebenermaßen nur sporadisch trainierte) stand schließlich das große Ereignis an:
der 1. Business Run Cologne am 20. August 2008.

Fünf Kilometer kämpfen

Business Run Cologne – Gemeinschaftliches Aufwärmen

Business Run Cologne – Start

Business Run Cologne – Mannschaftsmitglied Walter

Für mich war es der erste Wettkampf seit meinen letzten erfolgreichen Bundesjugendspielen (Ehrenurkunde natürlich) und ich war zumindest etwas gespannt. Während des Trainings zeigte sich ja bereits, dass ich weit von einer Top-Form entfernt bin und ich hatte berechtigte Zweifel, die fünf mickrigen Kilometer in einer anständigen Zeit zu schaffen. Doch die sollten sich als unberechtigt herausstellen. Anfangs zu schnell losgelaufen, weil ich mich zu sehr von den anderen Läufern mitreißen ließ, hatte ich nach der halben Strecke etwas Mühe und war gegen Ende, vor der letzten Runde im Stadion, ganz schön froh, angekommen zu sein.
Alle 12 Teilnehmer unseres offiziellen „Hochleister“-Teams schafften die Strecke z.T. in jeweils persönlicher Bestzeit, ich selbst kam mit einer Netto-Zeit von 00:30:49 als 1126er ins Ziel. Anständiges Mittelfeld also, mit dem ich ziemlich zufrieden bin :-)

7 Meilen von Zons – Nick und Wolfgang machen sich auf den Weg

7 Meilen von Tons – Wolfgang über die 3,1-Kilometer-Strecke

7 Meilen von Zons – Professionelles Aufwärmen. Jaha!

7 Meilen von Zons – Drei 7-Meilen-Läufer (v.r.n.l. Manuel, Nico & Attila) wenige Sekunden vor dem Start und dann noch Animateur Nick

7 Meilen von Zons – Attila, leider etwas zu schnell

7 Meilen von Zons – Hochleister Nico

7 Meilen von Zons – Manuel kurz vor dem Ziel

Der nächste Lauf findet übrigens heute bei den Sieben Meilen von Zons statt, an dem ich allerdings nicht teilnehmen kann, weil mich seit den 5 Kilometern in Köln eine schmerzhafte hartnäckige Entzündung der rechten Achilles-Sehne plagt. Ich werde zumindest als Betreuer und Motivationshilfe anwesend sein.


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